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Balagan
(Chaos) Bar Mitzwa (Sohn
des Gebotes): Mit dem 13. Lebensjahr werden jüdische Jungen als
gleichwertiges Mitglied in die religiösen Gemeinschaft aufgenommen. In der
Regel liest der Bar Mitzwa im Gottesdienst einen Ausschnitt aus der
Tora, den Maftir, und den Propheten,
die Haftara. Siehe auch Bat
Mitzwa. Bassar (Fleisch) Bassari (Fleischig) Bat
(Tochter) Bat Mitzwa
(Tochter des Gebotes): Mit dem 12. Lebensjahr werden
jüdische Mädchen als gleichwertiges Mitglied in die religiösen
Gemeinschaft aufgenommen. Siehe auch Bar Mitzwa.
Bemidbar (In der Wüste):
4. Buch Mose. Siehe auch Tora. Ben
(Sohn) Bene Adam (Menschen; wörtlich: Söhne
Adams) Bene Akiva: 1922 gegründete internationale
jüdische Jugendbewegung mit dem Motto: Tora Vaavoda
(Tora und Arbeit) Beracha
(Segensspruch) Bereschit (Im
Anfang): Erstes Buch Mose. Siehe auch Tora.
Berit (Bund) Berit Mila (Beschneidung): Die
Beschneidung von jüdischen Jungen als Zeichen des Bundes Gottes mit
Abraham und dem ganzen jüdischem Volk findet in der Regel am 8. Tag nach
der Geburt statt. Die Beschneidung führt der dafür ausgebildete Mohel
durch. Bet Din (Gerichtshof) Bet
ha-Knesset (Synagoge) Bet ha-Midrasch
(Lehrhaus) Bet ha-Mikdasch (Tempel): Der
erste Jerusalemer Tempel wurde im 10. Jh. v.Z. von König Salomon erbaut
und 587/586 v.Z. zerstört. Der zweite Tempel wurde 520-516 v.Z. errichtet
und 70 n.Z. von den Römern zerstört. Siehe auch
Kotel ha-Maaravi. Bet Sefer
(Schule) Bima (Bühne,
Podium): Von der Bima aus wird in der Synagoge die Tora gelesen. Birkat habait
(Hausssegen) Birkat ha-Mason (Tischgebet)
Birkat Kohanim (Priestersegen) C CHaBaD (CHochma
Bina Da´at - Weisheit, Verstand, Wissen): Von Schneur
Salman aus Ladi begründete Bewegung des Chassidismus Chag
((Wallfahrts-) Fest) Chagiga
(Fest,Party) Chag Sameach (Frohes Fest):
Begrüßungsformel zu den Feiertagen Chaj: Die
Buchstaben Chet und Jud bilden den Zahlenwert 18 und damit den gleichen wie der
Gottesname. Ausgesprochen bedeutet Chaj Leben. Chalaw (Milch)
Chalawi (milchig)
Challa: Schabbatzopf aus Hefeteig.
Chamez (Gesäuertes): siehe Pessach Chanukka
(Einweihung): Das jüdische Lichterfest beginnt am 25.
Kislew und wird acht Tage gefeiert. Es erinnert an die
Einweihung des Tempels nach dem Sieg der Makkabäer 165 v.Z. über die
syrisch-griechischen Besatzer. Jeden Tag wird an der Chanukkia ein Licht mehr angzündet. Das
Lichterzünden erinnert an die Legende, wonach nach Einnahme des Tempels
nur ein Kännchen koscheres Öl übrigblieb, mit dem die Tempelmenora aufgrund eines Wunders aber volle acht Tage am
Brennen gehalten werden konnte. Auch die vier Buchstaben auf den Seiten des
Sewiwon, dem Chanukka-Kreisel, bezeugen dieses Wunder. Ness gadol
haja scham (Nun, Gimmel, Hej, Schin) bedeutet: Ein großes
Wunder war dort. Chanukkia: Dieser zu
Chanukka verwendete Leuchter besitzt acht Arme und
einen zusätzlichen Arm, den Schamasch (Diener), der an jedem Tag von
Chanukka von rechts nach links ein Licht mehr
entzündet. Chasan: Vorbeter in der Synagoge
Chassidismus: Jüdische religiös-mystische Bewegung v.a. der
Aschkenasim. Chatan
(Bräutigam) Chatuna
(Hochzeit) Chawer / a (Freund/Freundin)
Chazak (stark) Cheschwan: siehe
Kalender Chodesch (Monat)
Choser be-Teschuwa:
Rück-/Umkehr eines Juden zum frommen Glauben.
Chuppa: Hochzeitsbaldachin Chuzpa (aram: Frechheit,
Anmaßung / jiddisch: Chuzpe) D Davidstern: siehe
Magen David Dewarim (Reden): 5. Buch Mose. Siehe
auch Tora. Diaspora
(griech: Zerstreuung, hebr: Galut oder Gola): Das jüdische
Leben außerhalb der Grenzen Israels. Din
(Recht) Dwasch (Honig) E Elul: siehe
Kalender Eretz (Land)
Eretz Chalaw u Dwasch (Land von Milch und Honig) F Falafel: Die fritierten Kichererbsenbällchen geben
diesem mit Pita, Gemüse, Salat und Tehina zubereiteten Schnellimbiß seinen Namen.
Falascha: Juden aus dem Norden Äthiopiens G Galut oder
Gola (Diaspora) Gan Eden
(Garten Eden) Gemara
(Ergänzung): Erläuterung zur Mischna. Gemar we Chatima Tova:
Begrüßungsformel zu Jom Kippur
Genisa (Aufbewahrung): Religiöse Bücher und
Kultgegenstände werden bestattet oder in einer Art Archiv, der Genisa,
aufbewahrt. Vor allem die Entdeckung der Kairoer Genisa ermöglichte tiefe
Einblicke in das Judentum des Mittelalters. Get
(Scheidebrief) Giur: Übertritt zum Judentum
H Haftara (Abschluß): Im
Anschluß an die Lesung aus der Tora wird ein zum
Wochenabschnitt passender Text aus den Propheten gelesen.
Halacha (Gehen): Das jüdische Religionsgesetz.
Hatikwa (Die Hoffnung): Israelische Nationalhymne
Hawdala (Unterscheidung): Zeremonie zum
Shabbat-/Festausgang. Humus: Aus Kichererbsen und Sesam
bereitete Paste, die v.a. zu Pita und Falafel gegessen wird. I Ijar: siehe
Kalender Israel: Iwrit
(Hebräisch) J Jachad (Zusammen)
Jad (Hand): Zeigestab zur Lesung aus der Tora.
Jajin (Wein) Jamim Norajim: Die zehn Bußtage zwischen Rosch ha-Schana und Jom
Kippur Jareach (Mond) Jehudi/Jehudia
(Jude/Jüdin) Jerida (Abstieg): siehe
Alija Jeruschalajim (Jerusalem)
Jeschiwa:Talmudschule Jiskor:
Gebet zum Gedenken an die Toten. Jom (Tag) Jom Haazmaut: Israelischer Unabhängigkeitstag
in Erinnerung an die Proklamation des Staates Israel am 5. Ijar 5708, dem 14.05.1948. Jom Hashoa: Holocaustgedenktag am 27.
Nissan Jom Huledet
(Geburtstag) Jom
Jeruschalajim: Am 28. Ijar wird an die
Wiedererlangung jüdischer Souveränität über ganz Jerusalem
und den freien Zugang zur Westmauer im Jahre 1967 gedacht.
Jom Kippur (Versöhnungstag):
Die Jamim Norajim schließen mit dem
Versöhnungsfest am 10. Tischre, an dem gefastet,
also nicht gegessen und nicht getrunken wird. Die letzte Mahlzeit (seudat
mafseket) nimmt man noch vor Sonnenuntergang am 9. Tischre zu sich und fastet
bis in die Nacht des nächsten Tages hinein. Jom Kippur beginnt mit dem
Beten des Kol Nidre (alle Gelübde) und endet mit dem Beten der
Neila (das Schließen) und einem langgezogenen Schofarton. K Kabbala
(Überlieferung): Mystische Geheimlehre
Kabbalat Shabbat (Begrüßung des Schabbat): Gebet zum Schabbatempfang vor dem
Maariv am Freitagabend. Kaddisch
(aram: heilig): V.a. bekannt als das Gebet der Trauernden, in dem
auf aramäisch Gott gepriesen wird. Nur wenn ein Minjan zusammenkommt, darf man es beten.
Kadima (Vorwärts / Ostwärts):
Kala (Braut) Kalender: Der
jüdische Kalender richtet sich nach Sonnenjahren und Mondmonaten. Die
zwölf Monate in chronologischer Reihenfolge: Tischri, Cheschwan, Kislew,
Tewet, Schewat, Adar, Adar2 (im Schaltjahr), Nissan, Ijar, Siwan, Tammus, Aw,
Elul. Der Tag beginnt mit Einbruch der Nacht und endet am nächsten Abend
ebenfalls mit Einbruch der Nacht. Die Woche hat 7 Tage, wovon die ersten 6 mit
ihrem Zahlenwert beschrieben werden, also 1: Rischon (Sonntag) 2: Scheni
(Montag) 3: Schlischi (Dienstag) 4: Rewii (Mittwoch) 5: Chamischi (Donnerstag)
6: Schischi (Freitag). Der siebte Tag heißt Schabbat, der Ruhetag, der an Gottes Ruhen am 7. Tag der
Schöpfung erinnert. Kashrut
(passend): Wenn man etwas als koscher bezeichnet, so ist es nach
den Gesetzen der Kashrut rituell rein. Diese Gesetze beziehen sich u.a. auf
Lebensmittel und Kultgegenstände. So sind nur bestimmte Tierarten koscher,
welche auch koscher geschächtet werden
müssen. Ketuba: Ehevertrag Kibbuz (Gruppe): Landwirtschaftlich
orientierte Gemeinschaftssiedlung, in der die Kibbuzniks freiwillig auf
Privateigentum verzichten. Siehe auch Moschav
Kiddusch (Heiligung): Beracha am
Vorabend eines Festtages oder des Schabbat, zu der ein
Becher Wein getrunken und Challa gegessen wird.
Kippa: Die Kopfbedeckung für den jüdischen Mann wird bei
Gebet, religiösem Studium und den Mahlzeiten aufgesetzt, fromme Juden
tragen sie auch im Alltag. Kislew: siehe Kalender Knesset
(Versammlung): Aus 120 Abgeordneten bestehendes israelisches
Parlament in Jerusalem. Kohen
(Priester): Die von Aaron abstammende Priesterschaft des
jüdischen Volkes. Die Priester verrichteten zu Zeiten des Tempels wichtige
kultische, rituelle und richterliche Aufgaben. Für die Kohanim gelten
spezielle Reinheitsvorschriften. Auch heute noch steht Ihnen im Gottesdienst
zu, als erste zur Toralesung gerufen zu werden und den Priestersegen (Birkat
Kohanim) über die Gemeinde zu sprechen. Kohn, Kahn oder Katz
(Kohen Tzedek) sind gängige Namen der Kohanim, deren
Priesterstatus vom Vater auf den Sohn übergeht. Kol
(Stimme) Kol Nidre (aram: Alle
Gelübde): Einleitendes und wichtigstes Gebet am
Jom Kippur Kotel ha-Maaravi (Westmauer): Die
Klagemauer in Jerusalem. Sie ist der Teil der Tempelmauer, die dem
allerheiligsten Tempelbezirk am nächsten war. Sie ist die wichtigste
Stätte des Judentums. L Lag Baomer:
Der 33. Tag (18. Ijar) der 49 Tage des Omer-Zählens zwischen Pessach und Schawuot.
Unterschiedliche Deutungen begründen diesen Freudentag, an dem als
einzigen Tag des Omer-Zählens die Auflagen der Omer-Zeit ausgesetzt sind.
Latkes: Speziell zubereitete Kartoffelpuffer in der
ostjüdischen Festtagsküche. Layla (Nacht)
Levi: Sohn Jakobs und Leas. Aus ihm ging der
Stamm Levi hervor. Die Leviten übten zur Zeit des Tempels
tempeldienerische Tätigkeiten aus. Auch heute noch werden sie nach den
Kohanim als zweite zur Toralesung
gerufen. Lewaja (Beerdigung) |
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