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Ein Bildband von Rafael Herlich -
er wurde in Israel geboren und lebt als Fotograf in Frankfurt am Main.
Vor sechzig Jahren war es unvorstellbar, dass nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vernichtung des europäischen Judentums durch die Nationalsozialisten wieder Juden in Deutschland leben würden. Und doch sollte alles anders werden: Aus einer kleinen Schar von entwurzelten und überlebenden Juden entstand eine jüdische Gemeinschaft, die nunmehr zu einer der größten in Europa geworden ist. Das sich vorsichtig Einlassen auf die deutsche Gesellschaft, ihre Spielregeln und ihre Institutionen ging einher mit der Gründung jüdischer Gemeinden und Synagogen. Mit der Zuwanderung der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion hat die jüdische Gemeinschaft in den vergangenen Jahren quantitativ deutlich zugenommen und an Bedeutung innerhalb der deutschen Gesellschaft gewonnen.
Der Bildband präsentiert und thematisiert Alltag und Alltägliches von in Deutschland lebenden Juden unterschiedlicher Generationen, religiöser Orientierungen oder Herkunftsländer. Bilder aus vielfältigen lebensweltlichen Situationen geben einerseits Einblicke in das »Profane« und das »Heilige« im Judentum, zugleich sollen sie neugierig machen und dazu animieren, Grenzen zu überschreiten – im Sinne des Wunsches nach gegenseitigem Verstehen und wechselseitiger Verständigung.
fester Einband, 184 S., Mit 160 farb. Abb. - 28,0 x 24,0 cm
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